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Dreambox DM 8000 HD PVR - Linux Digital Receiver

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(4929 Wörter in diesem Text)
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Dreambox DM 8000 HD PVR - Linux Digital Receiver im Test
Dreambox DM 8000 HD PVR - Linux Digital Receiver




Nach sehnsüchtiger Wartezeit von 2 Jahren ist es nun endlich soweit. Nach der DM 800 kommt mit der 8000HD ein weiterer HD Linux Receiver von Dreammultimedia auf den Markt. Die bereits seit einiger Zeit bekannten technischen Details ließen die Herzen der Dreambox Fangemeinde höher schlagen. Im Gegensatz zur kleineren DM800 HD kann man bei der DM8000 einen DVD/BluRay Brenner, Wlan, größere 3,5 Z Zoll Festplatten usw. ohne großen Aufwand einbauen. Von der Größe her ist die Box mit einer Breite von 43 cm und einer Höhe von 90 mm eine ganzes Stück größer als die Vorgänger wie z.B. die DM7025. Die bereits fest verbauten beiden DVB-S Tuner lassen sich nicht austauschen. Dafür lassen sich aber zu den zwei bereits vorhandenen, weitere zwei Tuner einbauen, wobei es kein Problem ist, DVT-T, DVB-S oder DVB-C zu mischen. Die Box verfügt über üppige 4 Common Interface Schächte. Damit sollte nun eigentlich jeder zurecht kommen. Was beim Auspacken sofort auffällt, ist der sehr exklusive und hochwertige Karton der Box. Im Inneren befindet sich neben der Box und dem Zubehör eine VIP Karte, um Zugang zu einem extra dafür eingerichteten Forum zu erhalten. (www.dm8000-vip.de) Qualitativ ebenso hochwertig ist natürlich auch die DM8000. Das OLED Display ähnelt dem Display der alten Dbox2 und ist absolut TOP! Die Klavierlack-Oberfläche der Box und die teilweise verchromte Front sieht sehr hochwertig aus. Standardmäßig wird die Box bereits mit eingebauten Wlan Modul geliefert, der Brenner sowie die Festplatte muss allerdings nachgerüstet werden. Eine Box dieser Klasse macht nur mit Festplatte und mit Brenner eigentlich Sinn. Man sollte also beim Kauf diese beiden Komponenten bereits mit einplanen, oder die Box bereits voll aufgerüstet ordern. Als Festplatte kann jede normale 3,5 Zoll Festplatte verwendet werden. Beim Brenner kann man nur Slimline Laufwerk verwenden, wie sie in Notebooks verbaut sind. Die Box verfügt über keinen HDMI Ausgang, sondern über einen DVI. Dies ist allerdings kein richtiger Nachteil, da im Set ein Adapter Kabel beiliegt, über das auch der Ton mit ausgegeben wird. Das Herzstück der Box ist ein 400 MHz starker MIPS Prozessor. Der einen Kanalwechsel innerhalb SD-Sendern unter einer Sekunde ermöglicht. Beim Wechsel von einem SD- auf ein HD- Programm benötigt die Box ca. 1 1/2 Sekunden, genauso beim Kanalwechsel innerhalb HD- Sendern. Das ist ein hervorragender Wert.





Technische Daten:

- 400 MHz MIPS Prozessor
- Linux Operating System
- brillantes OLED - Display
- MPEG-2 / H.264 Hardware decoding
- TWIN DVB-S2 Tuner
- 2 x Plug&Play Tuner Module Sockel
optional für DVB-S, DVB-C oder DVB-T
- 4 x DVB Common-Interface Einschub
- 2 x Smartcard-Reader
- Anschluss V.24/RS232
- Integrierter Compact Flash Leser (Einschub von vorne)
- Integrierter SD-Karten Leser (Einschub von vorne)
- 10/100 MBit kompatibler Ethernet Interface
- 3 x USB (1 x Front, 2 x Rückseite)
- S/PDIF optischer Anschluss AC-3
- 2 x Scart-Anschluss
- S-Video
- YPrPb (Component)
- DVI
- analoger Audio/Video Cinch out
- 128 MByte Flash, 256 MByte RAM (Arbeitsspeicher)
- 2 x SATA
- Festplattenunterstützung für alle üblichen Größen (3,5 Zoll)
- SATA SlimLine DVD
- eingebautes WiFi (Mini-PCI Sockel incl. Antennen)

- unlimitierte Kanalliste für TV/Radio
- Kanalwechsel in weniger als einer Sekunde
- automatischer Kanalsuchlauf
- Unterstützung von Bouquet-Listen
- EPG-Unterstützung (electronic program guide)
- eigener Videotext Decoder
- Unterstützung von mehrfach LNB-Umschaltung (DiSEqC)
- OSD in vielen Sprachen und Skin-Unterstützung

DreamBox DM 8000 technische Daten

DVB-S2 Tuner:

Eingangsfrequenzbereich 950...2150 MHz
QPSK Demodulation nach EN 302 307
Eingangspegelbereich - 65 dBm...- 25 dBm
Rauschmaß 12 dB max.
DBS-Tuner Eingang F-Buchse
Eingangsimpedanz 75 Ohm
AFC-Fangbereich +/- 3 MHz
Demodulation Shaped QPSK und 8PSK
FEC Viterbi und Reed-Solomon
Viterbiraten 1/4, 1/3, 2/5, 1/2, 3/5, 2/3, 3/4, 4/5, 5/6, 8/9
Roll-off Factor 35 %

Common-Interface:
Common-Interface Stromverbrauch max. 0,3A/5V

Videodekodierung:
Videokompression MPEG-2 / H.264 und MPEG-1 kompatibel
Videostandard PAL G/ 25 Hz, NTSC
Bildformat 4:3 / 16:9
Letterbox für 4:3 TV-Geräte

Audiokodierung:
Audiokompression MPEG-1 & MPEG-2 Layer I und II, MP3
Audio Mode Dual (main/sub), Stereo
Abtastfrequenzen 32 kHz, 44.1 kHz, 48 kHz, 16 kHz, 22.05 kHz, 24 kHz

Ausgang Analog:
Ausgangspegel L/R 0,5 Vss an 600 Ohm
THD > 60 dB (1 kHz)
Übersprechen < -65 dB

Ausgang Digital:
Ausgangspegel 0,5 Vss an 75 Ohm
Abtastfrequenzen 32 kHz, 44.1 kHz, 48 kHz
S/PDIF-Ausgang optisch, coaxial (AC3)

Video-Parameter:
Eingangspegel FBAS 1 Vss +/- 0.3 dB an 75 Ohm
Teletext entsprechend ETS 300 472 Standard

TV-Scart:
Ausgang: FBAS, RGB, S-Video über OSD wählbar

VCR-Scart:
FBAS

Serielle Schnittstelle RS 232:
Typ RS232 bi-direktional
Bitrate 115,2 kBit/s max.
Steckverbinder SUB-D-9 Buchse
Funktion: Update der Betriebssoftware

Ethernet:
10/100 MBit kompatibles Interface
Funktion: Update der Betriebssoftware

USB:
USB 2.0 Anschluss (3x)

SATA Schnittstelle:
Anschluss für interne Festplatte

Compact Flash - Reader
SD Card - Reader

LNB Stromversorgung pro Tuner:
LNB Strom 500mA max. ; kurzschlussfest
LNB Spannung vertikal < 14V ohne Last, > 11,5V bei 400mA
LNB Spannung horizontal < 20V ohne Last, > 17,3V bei 400mA
LNB Abschaltung im Standby-Modus

Anzahl aktiver Satellitenpositionen:
DiSEqC 1.0/1.1/1.2 und USALS (Rotor-Steuerung)

Leistungsaufnahme:
< 30W (im Betrieb, horizontal Polarisation / 400mA LNB Strom)
< 26W (im Betrieb, ohne LNB)
< 2W (Deep-Standby-Mode)

OLED - Display:
Das OLED Display hat eine erwartete Lebenszeit von bis zu 55.000 Stunden bei 50% Helligkeit und 25°C Raumtemperatur.

Eingangsspannung:
230V / 50 Hz Wechselspannung +/- 15%
110V / 60 Hz Wechselspannung +/- 15%

Allgemeines:
Umgebungstemperatur +15°C...+35°C
Luftfeuchtigkeit < 80%
Abmessungen (B x T x H): 430 mm x 280 mm x 90 mm
Gewicht: 3,0 kg ohne HDD u. DVD




Erfreulich ist, dass die Box ohne Lüfter auskommt, und sie ist somit die leiseste ihrer Klasse. Dennoch wäre es möglich, einen Lüfter zu integrieren, die Halterung ist bereits vorgesehen, wird aber normalerweise nicht benötigt. Das Starten der Box dauert leider fast doppelt so lange wie bei den Vorgängern. Bis die Box bereit ist vergehen gute 2 Minuten. Begrüßt wird man dann von einem Installationsassistenten, der sehr einfach durch die Grundeinstellungen führt. Auf der Box läuft das bereits bekannte Enigma2, das mit der 7025 eingeführt worden ist. Wer sich an die Neutrino Fernbedienungs-Steuerung der alten Serie gewohnt hat, kann nicht mehr wie bei Eingma1 auf die klassische Neutrino Steuerung umschalten und muss einige Zeit umlernen. Vielleicht gibt es aber noch ein Update, das das ermöglicht. An der Front befindet sich nun auch ein USB-Anschluss, somit entfällt, dass man immer z.B. einen USB-Speicherstick an der Rückseite in die Box stecken muss. Zusätzlich zu den 2 Common-Interface Schächten gibt es an der Front einen CF sowie SD Kartenschacht. Die anderen beiden CI Schächte befindet sich auf der Rückseite. Wie bereits von den Vorgängern gewohnt, lassen sich Sendungen aus dem EPG ganz einfach in die Timerliste übernehmen und landen so auf der internen Festplatte. Eine Stunde SD- Filmmaterial belegt. ca. 3 GB Speicher, wobei eine HD Aufnahme knappe 5 GB belegt. Bei den Aufnahmen lassen sich wie bereits bei der 7025 die Werbungen markieren und werden dann beim Brennen entfernt. Dies ist allerdings ein kleines Manko, da die Box die Werbung nicht entfernt sondern nur markiert. Das hat den Nachteil, dass die Sendungen auf der Festplatte dadurch nicht kleiner werden. Bei einer HD Sendung sind das schon mal 1-2 GB, wenn man vor oder nach der Sendung etwas Material zu viel hat. Hier muss der Hersteller auf alle Fälle noch nachbessern, da der jetzige Cutlist Editor zudem auch noch relativ kompliziert zu bedienen ist. Es kann somit schon mal vorkommen, dass man eine Sendung brennt und beim Schneiden eine Werbung nicht richtig markiert hat und diese dann mit auf DVD gebrannt wird. Positiv, und das ist eigentlich ein Muss, ist, dass die Box den Rip bzw. den Brennvorgang im Hintergrund macht, und man sie ohne Einschränkungen weiter bedienen und benutzen kann. (DVD schauen geht natürlich nicht mehr.) Neben dem normalen DVB Betrieb lassen sich natürlich auch im Mediaplayer alle gängigen Formate sowie Internetradiosender abspielen. Die Bildschirmmenüs lassen sich nun auch an die HDTV Auflösung anpassen, es sind neue verschiedene Skins in hoher Auflösung dabei.




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