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Dreambox 600s - Linux Digital Receiver
Seite: 1/3 (1909 Wörter in diesem Text) (15796 mal gelesen) 
Dreambox 600s - Linux Digital Receiver
Dreambox 600s - Linux Digital Receiver

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Mit der DreamBox 600 ist nun seit kurzer Zeit der Nachfolger der DM 500
auf den Markt.
Der neue, und sehr kleine
digitale PVR-Receiver, eignet sich zum Empfang
verschlüsselter sowie freier Sat- Programme, und ist mehr als nur ein
Receiver. Dank Linux und offener Software-Schnittstelle sind viele
Erweiterungen möglich. Durch den Einbau einer 2.5 Zoll Festplatte zählt
die DreamBox 600 zu einer der kleinsten Festplatten Receiver der Welt.
Verantwortlich für die kompakte Bauweise ist, wie schon bei der DM 500
verwendet, das externe 12V Netzteil.
Neben den üblichen Anschlüssen und Schnittstellen verfügt sie auf der
Rückseite über einen digitalen optischen Audioanschluss, einem S-Video-
S/PDIF- und Scart-Anschluss, einen RJ-45 LAN Anschluss mit bis zu 100
MBit/s, sowie ein Modem. Dank dem integrierten DreamCrypt Card-Reader
können Smartcards zum Empfang verschlüsselte Sender direkt genutzt
werden.
Für Flexibilität sorgt der austauschbare Tuner, so dass die DM600 PVR
sowohl für den digitalen Sat- als auch für Kabel- oder Antennenempfang
(DVB-S, DVB-C, DVB-T) eingesetzt werden kann.
Nach dem Aufbau und Anschluss an unsere SAT-Anlage, begannen wir erstmal mit dem
Einspielen der aktuellen Software Version. Dabei fiel uns auf, dass man dies
unbedingt mittels eines Null-Modem und einem Netzwerkkabel durchführen
muss. Dies könnte ein Problem darstellen, da nicht jeder ein solches
Kabel bei sich zuhause liegen hat. Ansonsten verlief das Updaten
problemlos und selbsterklärend. Als Flashprogramm verwendeten wir DreamUp, welches direkt unter Downloads vom Hersteller Dream Multimedia,
natürlich kostenlos, bezogen werden kann.
Nach der Auswahl der OSD Sprache und den Diseq-Einstellungen ging es
weiter zur Satelliten-konfiguration. Hier hatte man die Auswahl zwischen
automatischer oder manuellen Sendersuche. Alle derzeit verfügbaren
Kanäle wurden innerhalb weniger Minuten zuverlässig gefunden. Für eine
bedarfsgerechte Anpassung der Bouquets kann man auf das frei erhältliche
Programm Dreambox-Edit von Llamaware zurückgreifen. Dieser erledigte die
Verwaltung einfach und bequem per Drag´n Drop.
Das Einstellen der Netzwerkkonfiguaration an der Dreambox ging leicht
von der Hand und war in wenigen Sekunden erledigt. Für direkten Zugriff
auf die Weboberfläche der DM600 sollte man im Menü die
http-Authentifizierung abschalten, dadurch werden Benutzername und
Passwort nicht mehr abgefragt.
Zum Test der Aufnahmefunktion auf Festplatte verwendeten wir eine 120 GB
Hitachi HDD die nach der Formatierung eine Aufnahmezeit von ca. 60
Stunden bereitstellte. Für Laien wäre eine Anleitung zum Einbau der
Festplatte wünschenswert, da manch ein Benutzer hier schon überfordert
sein könnte. Die Aufnahmesteuerung selbst war, dank der übersichtlich
gestalteten Fernbedienung, ein Kinderspiel. Alle Funktionen waren wie
bei einem Videorecorder verfügbar, somit waren schnelles Vor –und
Rückspulen innerhalb wenigen Sekunden möglich, auch bei laufenden
Aufnahmen. Die Programmierung der Timersteuerung klappte sofort und
zuverlässig. Darüber hinaus ließen sich aufgenommen Filme zur
Bearbeitung auf den PC kopieren, so dass die geringen Kapazitäten von
2,5-Zoll-Festplatten nicht weiter tragisch waren. Auch ein Streaming von
laufenden Programmen oder aufgezeichneten Filme in das Netzwerk war
möglich und klappte in unserem Test problemlos.
Was uns nicht so gut gefallen hat war, dass wenn man die Box ausschaltet
am Bildschirm die Meldung: „Sie können Ihre Dreambox nun vom Stromnetz
trennen…“ erscheint, und dies auch so blieb. Die Box schaltete also
offenbar das Scartsignal nicht ab. Man kennt dieses Phänomen auch bei
älteren Windows PC´s, wenn der Rechner nach dem Beenden „Sie können den
PC jetzt ausschalten“ schreibt, er aber bis zum Drücken des Ausschalters
so weiterlaufen würde. Hier wäre eine selbstständige Trennung des
Scartsignals wünschenswert.
Positiv haben uns jedoch die schnellen Umschaltzeiten dieser Minibox
überrascht, die insbesondere bei Dauer-Zappern gefragt sein dürfte. Das
„schnelle Umschalten“ ist eine Zusatzfunktion und kann im
Konfiguarationsmenü der Box ein- oder ausgeschaltet werden. Ebenso
vorteilhaft fanden wir die gelungene Menüführung des Dream-Images, sowie
die intuitive Anordnung der Funktionstasten auf der Fernbedienung.
Letztere wurde ergonomisch auch für etwas größere Hände entwickelt,
sodass man bei der Bedienung alle wichtigen Tasten bequem erreichen
kann.
Der 64 MByte große Arbeitsspeicher, sowie der 32 MByte fassende
Flash-Speicher, sorgen zusammen mit dem IBM Power PC- Prozessor mit 250
MHz für ausreichend Reserven um Erweiterungen des offenen
Betriebssystems Linux zu implementieren.
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Lieferumfang:
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- Bedienungsanleitung (Deutsch
und Englisch)
- Netzteil 12Volt extern
- Fernbedienung
- 2 Batterien (1,5V Micro /AAA /
LR6)
- Adapterblech für Tunerumbau
auf Kabel
- und natürlich die Dreambox
selber
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Technische Daten: |
Technische Daten der Dreambox
600S:
- 250 MHz PowerPC Processor (350
Mips)
- Linux Operating System
- DreamCrypt CA integriert
- MPEG2 Hardware decoding (DVB
kompatibel)
- Tunervarianten NIMs (DVB-S,
DVB-C, DVB-T)
- Tuner Module, Plug&Play
- Anschluß V.24/RS232
- 10/100Mbit kompatibles
Ethernet Interface
- 2 x Status LED - Anzeige
- 64 MB RAM (Arbeitsspeicher),
32 MB Flash
- Eingebauter IDE Anschluss
- Festplattenunterstützung für
alle üblichen Größen (2,5 Zoll)
- unlimitierte Kanalliste für
TV/Radio
- Kanalwechsel in weniger als
einer Sekunde
- voll automatischer
Kanalsuchlauf
- Unterstützung von
Bouquet-Listen
- EPG-Unterstützung (electronic
program guide)
- eigener Videotext
- Unterstützung von mehrfach
LNB-Umschaltung (DiSEqC)
- adaptierbares OSD in vielen
Sprachen und Skin-Unterstützung
- S/PDIF optischer Anschluss
AC-3
- 1 x Scart-Anschluss
- S-Video Anschluss
- analoges Modem
- externes 12V Steckernetzteil
DBS-Tuner:
Eingangsfrequenzbereich 950 ….
2150 MHz
Eingangspegelbereich - 65 dBm ….
- 25 dBm
Rauschmaß 12 dB max.
DBS-Tuner Eingang F-Buchse
Eingangsimpedanz 75 Ohm
AFC-Fangbereich +/- 3 MHz
Demodulation Shaped QPSK
FEC Viterbi und Reed-Solomon
Viterbiraten 1/2, 2/3, 3/4, 5/6,
7/8
Roll-off Factor 35 %
Demultiplexing gemäß ISO 13818-1
Videodekodierung:
Videokompression MPEG-2 und
MPEG-1 kompatibel
Videostandard PAL G/ 25 Hz
Bildformat 4:3 / 16:9
Letterbox für 4:3 TV-Geräte
Audiokodierung:
Audiokompression MPEG-1 & MPEG-2
Layer I und II
Audio Mode Dual (main/sub),
Stereo
Abtastfrequenzen 32 kHz, 44.1
kHz, 48 kHz, 16 kHz, 22.05 kHz,
24 kHz
Ausgang Analog:
Ausgangspegel L/R 0,5 Vss an 600
Ohm
THD > 60 dB (1 kHz)
Übersprechen < -65 dB
Ausgang Digital:
Ausgangspegel 0,5 Vss an 75 Ohm
Abtastfrequenzen 32 kHz, 44.1
kHz, 48 kHz
S/PDIF-Ausgang optisch (AC3)
Ausgang Video:
Ausgangspegel FBAS 1 Vss +/- 0.3
dB an 75 Ohm
Video-Parameter:
Eingangspegel FBAS 1 Vss +/- 0.3
dB an 75 Ohm
Teletext Filterung entsprechend
ETS 300 472 Standard
TV-Scart:
Ausgang: FBAS, RGB, S-Video
Serielle Schnittstelle RS 232:
Typ RS232 bi-direktional
Bitrate 115,2 kBit/s max.
Steckverbinder SUB-D-9 Buchse
Funktion: Update der
Betriebssoftware
Ethernet:
10/100 MBit kompatibles
Interface
Funktion: Update der
Betriebssoftware
IDE Schnittstelle:
Anschluss für interne 2,5"
Festplatte
LNB Stromversorgung:
LNB Strom 500mA max. ;
kurzschlussfest
LNB Spannung vertikal < 14V ohne
Last, > 11,5V bei 400mA
LNB Spannung horizontal < 20V
ohne Last, > 17,3V bei 400mA
LNB Abschaltung im Standby-Mode
Anzahl aktiver
Satellitenpositionen:
DiSEqC 1.0/1.2 SAT POSITION /
SAT OPTION
DiSEqC - Rotor Steuerung
Leistungsaufnahme:
< 15W an 12V
Eingangsspannung:
DC12V +/- 15%
Externes Netzteil:
Eingang:
110-240V AC / 50-60Hz / 0,6A
Ausgang:
12V = / 2,5A
Allgemeines:
Umgebungstemperatur
+15°C...+35°C
Luftfeuchtigkeit < 80%
Abmessungen (B x T x H): 195 mm
x 130 mm x 40 mm
Gewicht: 0,6 kg
Erhältlich in den Farben: silber
und schwarz
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