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Dreambox DM500-S

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<span style="font-size: 11px"><b><span style="font-family: Tahoma"><FONT class=option><B> <span style="font-size: 11px"><b><span style="font-family: Tahoma">Dreambox 500S</span></b></span></B></FONT><BR></span></b></span>
Dreambox DM500-S





Letzte Woche haben wir die Dreambox DM7020 getestet, nun haben wir direkt den nächsten Receiver aus dem Hause Dream Multimedia im Test. Die Dreambox DM500. Mit dieser Dreambox hat die Firma Dream Multimedia TV einen weiteren Coup gelandet, die Box ist mit ihren 196mm x 130mm x 40mm (B x T x H) die derzeit kleinste Linux  Set-Top-Box der Welt. Dieser kleine Linuxzwerg soll vor allem Leute mit kleinem Budget ansprechen, so das auch diese in den Genuss eines Linuxreceivers kommen können. Aber auch Camper werden ihre helle Freude mit diesem Platz sparendem Receiver haben, da er mit einem 12V Netzteil betrieben wird. Die DM500 steht in den aktuellen Verkaufcharts (der DigitalFernsehen) unter den Top10, damit hat Dream Multimedia neben der DM7020, der DM7000 und der DM5620 bereits den vierten Receiver unter den Top10. Dies schafft nur die Firma Topfield die ebenfalls 4 Receiver unter den Top10 platzieren kann. Die beiden anderen Plätze gehen an Humax und Homecast. Namhafte Hersteller wie Echostar, Kaon, Technisat oder Triple Dragon sucht man vergebens, dies spricht für die große Beliebtheit und Funktionalität der Dream Multimedia Receiver. Wer nun meint der kleine Receiver kann nicht viel leisten oder bietet keine Anschlussvielfalt der wird gewaltig irren. Die Box glänzt mit einem Smartcardleser,  LNB in/out, Status-Leds, einem RS232 Port, einem Video Cinch Ausgang,  zwei Audio Cinch Ausgängen (L/R), einem Scart und einem optischen SPDI/F Ausgang für AC3. Abgerundet wird das ganze durch die 100MBit Netzwerkschnittstelle. Auch die inneren Werte können sich sehen lassen, so nutzt die Box als CPU, wie ihre großen Brüder auch, den IBM PowerPC mit 250Mhz, bietet 32MB Arbeitsspeicher und arbeitet mit dem bewährtem Linux Betriebssystem Enigma.

Im Lieferumfang der DM500 befindet sich neben der Box selbst noch eine kleine Fernbedienung mit passenden Batterien, ein Handbuch und ein externes 12V Steckernetzteil.






Nach dem ersten Booten der Box (Bootzeit etwa 45 sek.) bekommt man auch hier direkt ein Setup Menü mit den altbekannten Einstellungen zu sehen. So wählt man die Sprache, Zeitzone, das Farbformat, danach die Satellitenkonfiguration und gelangt dann zur Sendersuche. Auch hier zeigt der Tuner der kleinen Box das er mit den großen mithalten kann und bringt eine Signalstärke von 90% (AGC 86%). Nach der Sendersuche ist zu sehen das die Box alle auf Astra verfügbaren TV- und Radiokanäle findet. Die Sendersuche auf Astra und Hotbird über DISEqC zeigte gleiches Ergebniss, alle Sender auf beiden Satelliten wurden gefunden. Die Einstellungen zu DISEqC waren einfach und verständlich zu tätigen und brachten dann auch das gewünschte Ergebniss. Die Bedienung ist die gleiche wie bei den anderen Receiver Dream Familie, so braucht man auch hier eine Weile um sich mit der Bedienung zurecht zu finden. Die Sender sind direkt nach der Sendersuche gut sortiert, können aber bequem mit der Fernbedienung oder einem Settingseditor für den PC nochmals an die eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Das Umschalten auf andere Kanäle geht sehr schnell, allerdings kam erst das Bild und einen kurzen Augenblick später der Ton, synchron war dennoch alles. Das Umschalten von einem Astra Sender auf einen Hotbird Sender ging ebenfalls auf Anhieb und ohne Probleme, allerdings mit dem selben Problem, erst Bild, wenig später Ton. Die etwas zu kleine Fernbedienung reagiert gut und direkt auf Tastendruck. Leute mit etwas größeren Händen könnten aber leichte Probleme mit der Bedienung bekommen. Dennoch ist die Anordnung der Tasten und deren Erreichbarkeit sehr gut. Das eigentliche extra des Receivers ist die Netzwerkschnittstelle, dies ermöglicht der DM500 Sendungen per NFS/Cifs aufzunehmen. Weitere Möglichkeit ist das Abspielen von MP3, VOB und MPEG1 und MPEG2. Das einstellen der Netzwerkes an der Dreambox geht leicht von der Hand und ist in wenigen Sekunden erledigt. Als nächstes gehen wir ins CIFS Menü und mounten dort via NFS eine freigegebene Festplatte im Netzwerk. Auf dieser Festplatte haben wir einige MP3, VOB, SVCD und TS Files abgelegt. Jedes der Files lies sich sofort über die Dreambox abspielen, wer glaubt das würde über Netzwerk und die gemountete Festplatte nur mit Ruckler oder Aussetzer funktionieren wird eines besseren belehrt, die Wiedergabe sämtlicher abgelegten Formate funktionierte auf Anhieb problemlos. Probleme gab es allerdings beim Aufnehmen, wir konnten auch nach mehreren Versuchen keine Aufnahme über NFS/CIFS starten. Wenn wir eine Aufnahme über den Timer programmierten und die Box die Aufnahme starten sollte kommt nur eine Meldung das das Aufnahmemedium nicht gefunden wurde, obwohl es richtig gemountet war. Dies ist laut Dream Multimedia allerdings bekannt und soll mit einer der nächsten Images behoben werden. Eine Aufnahme über Ngrab funktionierte aber ohne Probleme. Die Qualität der aufgenommenen Filme war sehr gut.
 



Produktmerkmale:

- 250 MHz IBM PowerPC Processor (350 Mips)
- Linux Operating System
- 1 x Smartcard-Reader
- MPEG2 Hardware decoding (DVB kompatibel)
- Tunervarianten NIMs (DVB-S, DVB-C)
- Anschluß V.24/RS232
- 100Mbit voll duplex Ethernet Interface
- 2 x LED - Anzeige
- unlimitierte Kanalliste für TV/Radio
- Kanalwechsel in weniger als einer Sekunde
- voll automatischer Kanalsuchlauf
- Unterstützung von Bouquet-Listen (indirect unlimitiert)
- EPG-Unterstützung (electronic program guide)
- Unterstützung von mehrfach LNB-Umschaltung (DiSEqC)
- adaptierbares OSD in vielen Sprachen (Skin-Unterstützung)
- SPDI/F optischer Anschluss AC-3 / DTS
- 1 x Scart-Anschluss (komplett Sofwaregesteuert)
- externes 12V Steckernetzteil

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