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Dreambox 7020S
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Dreambox 7020S
Dreambox 7020S

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Als Nachfolger der Dreambox DM7000 setzt sich auch die DM7020 bereits
jetzt an die Spitze der Verkaufcharts. Gegenüber des Vorgängermodells
hat die DM7020 weitere Verbesserungen und Features. Die DM7020 hat nun
ein verbessertes und leistungsstärkeres Schaltnetzteil ab Werk, einen
neuen Tuner, 32MB Flashspeicher, 96MB Arbeitsspeicher, einen RF
Modulator und ein analoges Modem. Auch das Motherboard wurde
überarbeitet was nun auch die Integration von CF Karten erlaubt wenn
zeitgleich eine Festplatte angeschlossen ist. Nächste Erweiterung auf
dem Mainboard ist der SIM-Kartenleser der es in naher Zukunft
ermöglichen soll, neben den zwei Smartcardreader und den CI-Slots
weitere Abokarten mit der Dreambox betreiben zu können. Auch nennenswert
sind einige Jumper mit denen man die Aktivität des Netzwerkes und der
Festplatte über LED´s überprüfen kann. Sehr gute Neuerung ist auch das
32MB NAND-Flash, mit dem es zu keinem Verlust mehr des Bootloaders
kommt.
Bei der Software setzt man nun auf OpenEmbedded (EliteDVB). Dieses Linux
Betriebssystem setzt aber dennoch auf die altbekannte Enigma
Benutzeroberfläche. Unterschiede in der Bedienung, Erweiterbarkeit oder
der Leistungsfähigkeit sind nicht zu bemerken. Größter Pluspunkt für
OpenEmbedded ist sicherlich die Stabilität und eine Art Paketverwaltung,
so wird es in einiger Zeit nicht mehr nötig sein das komplette Image
(was ca. 18 MB groß ist) auf die Box zu flashen, sondern man kann immer
die aktuellen und verbesserten Pakete auf die Box spielen und sie so
immer auf den aktuellsten Stand bleiben.
Ausgeliefert wird die Dreambox mit Handbuch, Fernbedienung, Batterien,
Netzkabel, der Festplattenhalterung, dem IDE Kabel und dem Powerkabel
für die HDD.
Sonst bietet die Box alles was der Vorgänger auch schon hatte, USB, zwei
Kartenleser (für Dreamcrypt), CF Slot, CI Einschub, Netzwerk und weitere
Features.
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Nach dem Booten der Box (ca. 1 Minute) wird man direkt
in ein Setupmenü geleitet, dort wählt man Sprache, Uhrzeit und
Farbformate etc. aus. Im weiteren Verlauf des Setups wird man dann nach
den Satelliten gefragt auf denen man die Sendersuche durchführen möchte.
Die Sendersuche funktionierte problemlos und es wurden alle Sender
gefunden. Eine Sendersuche auf Astra und Hotbird über DISEqC
funktionierte ebenfalls problemlos und war einfach einzustellen. Der
neue Philips Tuner der DM7020 leistet ganze arbeitet und bringt eine
Signalstärke von 91% (AGC 89%). An der selben Satanlage brachte der LG
Tuner der DM7000 lediglich eine Signalstärke von 75% (AGC 51%). Bereits
hier zeigte sich eine klare Verbesserung zum Vorgänger. Nach den ersten
Schritten konnten wir bereits ohne Probleme TV schauen und
verschiedensten Sender empfangen. Die Menüführung ist zwar etwas
gewöhnungsbedürftig, dennoch klar strukturiert. Nach ein paar Stunden
hat man die Steuerung aber gut verinnerlicht. Als nächstes widmen wir uns
kurz dem verwalten der Senderliste, auch dies ging ganz komfortabel mit
der Fernbedienung, einfacher ist es allerdings per PC, dort werden
mittlerweile schon gute Setting-Editoren angeboten. Die ab Werk
installierten Plugins wie z.B. Spiele wie Tetris, Packman oder Solitär
ließen sich ohne Aufwand starten und auch spielen, ein netter
Zeitvertreib während der Werbung zwischen einem Spielfilm. Auch die
Plugins wie der Browser oder Emails abrufen funktionierten nach kurzem
konfigurieren ohne Probleme. Nun kommen wir eigentlich zum wichtigsten,
der PVR Funktion. Zuerst wollen wir eine Aufnahme über NFS/CIFS auf die
Festplatte eines PC testen, dafür musste man kurz im Setup-Menü die
Netzwerkeinstellungen vornehmen bzw. die Einstellungen auf die des
internen Netzwerkes abgleichen. Dies funktionierte problemlos. Danach
haben wir die PC-Festplatte gemountet und eine Aufnahme gestartet. Ein
kurzer Druck auf die Video Taste der Fernbedienung, dann auf Aufnahme
und schon zeichnete die Box das aktuelle Programm in sehr guter Qualität
auf. Nächste Option war aufnehmen auf die interne Platte der Dreambox.
Der Einbau der Festplatte erwies sich als sehr einfach. Gehäusedeckel
abmontieren und schon sieht man die Vorrichtung für die Festplatte und
die dazugehörigen Kabel, diese stecken ebenfalls schon auf dem
Motherboard. Getestet haben wir mit einer Samsung SV1604N 160GB
Festplatte die ohne Probleme von der Box erkannt wurde. Die Aufnahme auf
die interne Festplatte gestaltete sich ebenfalls sehr einfach und
komfortabel. Auch ein über ds EPG programmierter Timer hat ohne Probleme
eine Aufnahme aus dem Standby-Modus gemacht. Neben dem Timer und der
Aufnahmefunktion selbst funktioniert auch das zeitversetzte Fernsehen (TimeShift)
nahezu ohne Probleme, es kam bei mehreren Testaufnahmen lediglich einmal
dazu das die Box nicht mehr reagierte und man neu starten musste. Ein
Kritikpunkt ist neben dem Display das man aus gut 2m nicht mehr lesen
kann leider auch die Netzwerkschnittstelle. Diese brachte bei unseren
Test, die aufgenommen Filme auf die Festplatte unseres PC´s zu
downloaden nicht die 100Mbit die der Hersteller laut Verpackung
verspricht. Das Netzwerk schaffte im Schnitt etwa 41Mbit. Die 41Mbit
sind aber wesentlich schneller wie die USB2 Schnittstellen von anderen
PVR´s.
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Produktmerkmale:
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- 250 MHz IBM PowerPC Processor (350 Mips)
- Linux open source (die meisten Teile unter GPL)
- Supports Linux Standard API (Direct-FB, Linux-FB, LIRC)
- 1 x DVB Common-Interface Einschub
- 2 x Smartcard-Reader
- Integrierter Compact Flash Leser (Einschub von vorne)
- MPEG2 Hardware decoding (DVB kompatibel)
- Tunervariante DVB-S
- 100 MBit full duplex Ethernet Interface
- analoges Modem
- USB Port
- Anschluss V.24/RS232
- 12V Switch über Chinch
- Großflächiges LCD-Display
- 32 MByte Flash
- 96 MByte RAM (Arbeitsspeicher)
- Eingebauter IDE UDMA66 Master/Slave Anschluss
- Festplattenunterstützung für alle üblichen Größen Timeshiftfunktion
- unlimitierte Kanalliste für TV/Radio
- Kanalwechsel in weniger als einer Sekunde
- vollautomatischer Kanalsuchlauf
- Unterstützung von Bouquet-Listen (indirect unlimitiert)
- EPG-Unterstützung (electronic program guide)
- eigener Videotext
- Unterstützung von mehrfach LNB
-Umschaltung (DiSEqC)
- adaptierbares OSD in vielen Sprachen (Skin-Unterstützung)
- SPDI/F optischer Anschluss AC-3
- 2 x Scart-Anschluß (komplett Sofwaregesteuert)
- RF Modulator - Video Chinch out
- MINI-DIN: Anschluss für externe IR (senden) und I2C
- interne Sende/Empfangs - Dioden (Videorecorder)
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