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Reelbox Lite - Linux Digital Receiver

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<span style="font-size: 11px"><b><span style="font-family: Tahoma"><FONT class=option><B> <span style="font-size: 11px"><b><span style="font-family: Tahoma">Reelbox Lite - Linux Digital Receiver</span></b></span></B></FONT><BR></span></b></span>
Reelbox Lite - Linux Digital Receiver





Nach unseren letzten Dreambox Tests der 7020 und 500er, folgt nun ein weiterer Test eines Linux Digital Receivers. Im Gegensatz zur Dreambox basiert diese Box nicht auf Enigma1 oder 2 sondern auf VDR, einem System das für Digitale Videorecorder von Klaus Schmidinger ins Leben gerufen wurde. Zudem verfügt diese Box über ein DVD-Laufwerk, dass man nach eigenem Ermessen gegen einen DVD-Brenner austauschen kann. Dies würden wir auf alle Fälle empfehlen, da man damit Sendungen, die man aufgezeichnet hat auch gleich auf DVD brennen kann. Sehr interessant ist, dass man aus den Sendungen, dank Noad die Werbung schneiden kann, bzw. auch manuell die aufgenommene Sendung zuschneiden kann. Hat man seine Sendungen aufgezeichnet und fertig geschnitten, kann man die Sendungen, die auf DVD gebrannt werden sollen, einfach dem Brennprojekt hinzufügen und die Box erstellt dann von sich aus, entweder eine DVD mit Menü oder auf Wunsch auch ohne Menü. Dann kann man einfach durch die Sendungen zappen. Die Reelbox verfügt standardmäßig über 2 Tuner, damit ist es möglich zeitgleich zwei unterschiedliche Sendungen aufzuzeichnen oder eine zu sehen, während die andere gerade auf der internen Festplatte aufgezeichnet wird. Standardmäßig ist in der "Lite" noch keine Festplatte eingebaut. Man kann hier jede übliche IDE Platte (nicht S-ATA) einbauen. Unsere Testbox haben wir mit einer 160 GB Westerdigital Festplatte versehen, auf dieser kann man je nach Bitrate der ausgestrahlten Sendung zwischen 80 und ca.120 Stunden aufzeichnen..





Features

- Voll wohnzimmertauglich, da lüfterlos
- Bild-im-Bild-Funktion (PiP) und Doppelbildschirm*
- Zwei Prozessor Technologie (AMD + Equator)
- Timeshift-Funktion (zeitversetzte Wiedergabe)
- Timer-Funktion für automatisches Ein- und Ausschalten
- Suchtimer für automatische Aufnahmen
- 2x Common Interface-Schächte - Irdeto, Conax, Alphacrypt usw.
- 1x Smartcard-Reader - Viaccess & NeotionCrypt
- High-Definition HDTV-Modi: 480p, 720p und 1080i*
- MPEG-1, MPEG-2, MPEG-4 und Varianten, WM9 SD, WM9 HD (720p)*
- AC3 DD5.1 DTS
- Elektronischer Programmführer (EPG) & Informationsanzeige
- 100 Mbit Netzwerkanschluß, VGA, YUV, S/PDIF, Cinch, Scart, S-Video
- 3x USB 1.1, 3x FireWire
- 2x LNB-Eingang DVB-S (DVB-C oder DVB-T nachrüstbar)
- 1x LNB-Durchschleifmöglichkeit
- DiSEqC 1.0, 1.1 und 1.2
- Grafikfähiges LC-Display für Sender Logo, Name sowie Information
- Automatischer Sendersuchlauf
- Kanalumschaltzeit unter 1 Sekunde*
- Kanallistenbearbeitung
- Mehrsprachige Menüführung (Deutsch, Englisch, Französisch uvm.)
- Untertitel- & Teletext-Unterstützung
- Integrierte Spiele
- 6 Aufnahmen parallel aufzeichnen; (Voraussetzung: Twin-Anschluß und
- gleiche Aufnahmetransponder)
- Abspielgeschwindigkeit stufenweise regulierbar (vor und zurück)
- Lesezeichen (Bookmark) *
- Wiedergabelisten (Playlists) *
- Sofortige Aufnahme auf Knopfdruck
- Schnittfunktion
- NoAd - Automatischer Erkennung von Werbeblöcken
- Aufzeichnungen zusammenfügen *
- Aufnahme von verschlüsselten Sendungen (Pay-TV)
- Ein Programm ansehen, ein anderes gleichzeitig aufzeichnen
- Exakte Aufzeichnungen von Live-Sendungen mit einem Knopfdruck
- Externer Streaming-Client
- Analog-zu-digital-Wandlung für Audio und Video*
- Streaming-Server: Streaming der Daten ins Netzwerk
- DV-Aufnahme: Für digitale Kameras an der IEEE1394-Schnittstelle*
- Maße: (B x H x T): 440 x 90 x 330 mm

* Funktionen noch nicht, oder teilweise verfügbar. Werden aber durch Softwareupdates nachgereicht

Nach dem Booten der Box (ca. 90 Sekunden) wird man von einem Startassistenten begrüßt, hier werden die Sender gescannt usw. Verwendet man nur einen Tuner, muss man das Satkabel komischerweise nicht wie üblich an den Eingang 1 anschließen sondern an Eingang 2. Etwas einfacher wie bei der Dreambox gestaltet sich das Software Update. Um die Box upzudaten reicht es, wenn man die Software auf eine CD brennt und die Box mit eingelegter CD startet. Alles andere macht die Box dann von selber. So dürfte auch ein Laie damit keine Probleme haben. Viele werden sich fragen wieso ein Softwareupdate. Ganz einfach: Bei so einem komplexen Aufbau wie der Reelbox sind noch einige Softwarefehler enthalten, bzw. fehlen noch einige Features, die im Laufe der Zeit vom Hersteller noch integriert werden müssen. So funktioniert zur Zeit die Aufnahme von einer externen Eingangsquelle noch nicht, wie z.B. eine Aufnahme eines anderen Videorecorders, der am Scarteingang angeschlossen ist. Zudem werden die Firewire Schnittstellen, die auf der Vorder- und Hinterseite vorhanden sind noch nicht unterstützt. Zur Zeit wird aber mit Hochdruck daran gearbeitet um auch diese Features und die vorhandenen Fehler auszubessern. (Stand 12. März 2006) Fast wöchentlich erscheint derzeit ein Update mit Verbesserungen und neuen Features. In der Vergangenheit gab es relativ große Probleme mit den Gehäusen der Reelbox, diese wurden aber durch bessere Gehäuse ersetzt und machen jetzt einen sehr hochwertigen Eindruck. Auch kann die Box mit einer Wlan-Karte ausgestattet werden oder der Speicher aufgerüstet werden

Ein großer Vorteil der Box ist, dass alles im Hintergrund abläuft. Schneidet man z.B. einen Film, kann man zeitgleich eine andere Sendung anschauen. Gleiches gilt für das Zusammenstellen und Brennen einer DVD. Während die Box die DVD brennt und die Dateien umwandelt kann man weiterhin andere Sendungen anschauen und sogar gleich wieder eine weitere aufzeichnen. Selbstverständlich kann die Box auch Audio CDs, sowie MP3´s abspielen. Genauso gut kann sie auch als Windows Mediaserver genutzt werden. Interessant ist der VGA Ausgang und die Möglichkeit, die Auflösung der Box an das Display anzupassen, so können z.B. 1024x768 Pixel eingestellt werden und z.B. ein Beamer mit optimaler Auflösung betrieben werden. Leider werden 16:9 Beamer von der Auflösung her im Moment noch nicht unterstützt. Sämtliche HD-TV Beamer verfügen über 1280x720 Pixel.
Etwas störend sind die langen Umschaltzeiten. 2,5 Sekunden dauert ein Kanalwechsel. Laut Herstellerangaben soll ein Umschalten unter einer Sekunde möglich sein. Hier muss der Hersteller auf alle Fälle noch daran arbeiten.





Hier die Anschlüsse auf der Vorderseite der Box, die durch einen Druck auf den Deckel zum Vorschein kommen. USB, Firewire, 2 CI Schächte, ein Smartcard Reader, sowie unterschiedliche Videoeingänge sind vorhanden.





Hier die Anschlüsse auf der Rückseite. Neben einem VGA Ausgang, befinden sich auch YUV Anschlüsse auf der Rückseite. 2 USB, 2 Firewire, sowie sämtliche Audioausgänge und natürlich auch die Sat Eingänge sind vorhanden.





Die Box von innen, mit eingebauter Festplatte links und DVD Brenner in der Mitte. Links hinten das abgeschirmte Netzteil. Die Festplatte wird mit Hilfe von Gummipuffern auf den Boden der Box geschraubt, was Vibrationen verhindern soll. Der Einbau des Brenners geht sehr einfach, weil sämtliche Schrauben leicht zugänglich sind. Zum Öffnen des Gehäuses benötigt man kein Werkzeug, da Rädelschrauben verwendet worden sind.




Hier die beiden DVB-S Tuner, die nach Belieben auch durch DVB-T Tuner getauscht werden können.








Das Display ist sehr gut ablesbar und relativ groß dimensioniert. Es zeigt die wichtigsten Funktionen.





Die Fernbedienung ist robust und macht einen edlen Eindruck.






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