3D Power GeForce3 Titanium-500 (Ti 500)
3D Power GeForce3 Titanium-500 (Ti 500)


3D Power GeForce3 Ti500

Noch nicht mal so richtig auf dem Markt, und schon im Test dank SpielePCs, die uns ein Exemplar dieses Edel-Teils befristet zur Verfügung gestellt haben. Bei der Ti500 handelt es sich um nVidias neue Titanium-Serie, mit der nVidia die Vormachtstellung im Grafikkarten-Sektor weiter ausbauen will. Dazu mehr:



Technische Daten

- Basiert auf der GeForce3
- Grafikkern: 256-bit
- Speicherschnittstelle 128-bit DDR
- Fillrate: 384 Milliarden AA-samples/s
- Operationen: 960 Millarden/s
- Speicherbandbreite: 8,0 GByte/s
- nFinite FX Engine:
- Lightspeed Memory-Architecture
- High-Resolution- Antialiasing (HRAA)

Details zu den o.g. Funktionen bei: www.nvidia.de


Die Karte wurde ohne Verpackung (bulk) geliefert. Folgendes Zubehör war dabei:
Treiber- und Utilities-CD in der Version 1.0 und Kabel zum Anschluß an den TV.



Auf der CD befinden sich die Treiber, aber komischerweise auch für Kyro, ATI, S3 usw. Der nVidia-Treiber ist in der aktuellen Version 21.83. DirectX ist in den Versionen 7/8 verfügbar, aber in English. Auf Deutschsprachigen Systemen NICHT installieren, kann zu Instabilität führen !!!


Die Karte ist eigentlich nichts anderes als eine höher getaktete GeForce3-Karte. Die Karte verfügt über jeweils 40MHz mehr Core- bzw. Speichertakt. Außerdem wird die GeForce Ti mit 8-Layer-Technologie gefertigt, wobei der Vorgänger mit 6-Layer gefertigt wurde.
nVidia fertigt den Chip in 0.15µm. Durch die gleiche Transistorzahl erkennt man die Parallelen zum GeForce3, von dem der Ti-500 abstammt. Die Spannungsversorgung der Karte wurde verbessert, was zur Leistungsfähigkeit der Karte beiträgt.

In Sachen 3D wurden folgende Punkte optimiert:

  • 3D-Texturen und Shadow-Buffers. Diese Funktion war schon in den GeForce3 verfügbar und wurde lediglich überarbeitet
Wer sich überlegt, eine GeForce-Karte Ti-500 zu kaufen, sollte genau aufpassen. Die neue Karte besitzt im Vergleich zur alten nur eine Spule (neben VGA Sub-D), die alte hingegen 2 !!!



Die Ansicht von vorne mit den Kühlelemente.
Fast zu schade zum einbauen ;-)

(Ansicht von hinten)

Serienmäßig wird die Grafikkarte mit dem "Blue Orb"
ausgeliefert, der ausgezeichnete Kühlwerte liefert und daher
für die Karte vollkommen ausreichend sein dürfte.


Die passive Kühler der Speicherelemente sind gut dimensioniert,
heizen sich aber im Betrieb sehr stark auf. Also Vorsicht.

Verfügbare Anschlüsse sind der 15-polige Analoge Sub-D
und ein TV-Out (Kabel anbei)


Ein DVI-Anschluß (DigitalVideoInterface) ist auf der Platine
vorbereitet und wird wohl in späteren Modellen bestückt.

Als Testsystem diente folgende Konfiguration:

Mainboard ASUS P4B Sockel 478 FSB133 für Intel Pentium IV
CPU Intel Pentium IV 1,8 GHz
Arbeitsspeicher 512MB SDRAM DIMM PC-133 CL2 orig. Infineon
Festplatte IBM Deskstar 40,0GB 7200 U/min. 2MB Cache
Windows98 "Zweite Ausgabe"
DirectX 8.1
nVidia Grafikkartentreiber Version 21.83
Intel INF-Update
Intel Accelerator Software
MadOnion™ 3DMark2001

Mit diesem Testsystem wurden folgende Werte erzielt:
Als Gegenüberstellung der Werte diente die original eingesetzte Matrox Millenium G550, die wohl anhand der 3D-Werte nicht für Spieler geeignet ist und sich eher für den Office-Bereich eignet. Anhand dieser Tests sind sehr schön die massiven Unterschiede der T&L-Umgebung zu sehen.

Diese Tests wurden alle auf o.g. P4 durchgeführt. Als Referenzwert habe ich noch einen Athlon im Angebot: Ein mit Abit KT7A-RAID, Athlon 1400MHz, IBM 7200U/min. 20GB, 512MB RAM ausgestatteter PC erreichte bei 1024x768x32bit einen 3DMark-Wert von 6507 Punkten unter Windows2000 mit Detonator-Treiber 23.10.

Die Konfiguration von 3DMark enthielt folgende Einstellungen:

Z-Buffer-Depth: 16bit

Antialiasing: None

Frame-Buffer: Double

Texture-Format: Compressed


Fazit

Die neue GeForce Titanium 500 packt in Sachen Leistung noch ein paar Kohlen drauf. Für 799 DM ist die Bulk-Version im Handel erhältlich. Für die Vollversion werden es wohl noch etwa 50-100DM mehr sein, was aber bei diesem Preis wohl nicht mehr stark ins Gewicht fallen dürfte. Das Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut und ein Muß für "Zocker". Mit dieser Karte wird nVidia wohl die Vormachtstellung vor ATI am 3D-Sektor behaupten können. Leistungshungrigeren bleibt nur noch die einzige Möglichkeit - auf den GeForce4-Chip warten - der soll laut nVidia im ersten Quartal 2002 auf dem Markt kommen. Bestellen könnt Ihr die Karte bei www.spielepcs.de

Tester: Norbert Ketterl




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